Sonja Buxbaum – Mystik und meditative Tiefe

"Kunst ist Form gewordene Sehnsucht nach einer nicht erklärbaren Ordnung." – Oskar Höfinger

Die Malerin Sonja Buxbaum entdeckte diese Sehnsucht schon als Kind, als sie beeindruckende Stilleben schuf. Für ihren weiteren Weg waren prägende Begegnungen entscheidend: der bildende Künstler Franz Weiß als Förderer und Ermutiger, und vor allem der Bildhauer Prof. Oskar Höfinger, Wotruba-Schüler und tief in der Malerei verwurzelt, der ihr Mentor und künstlerischer Dialogpartner wurde.
Im Austausch mit diesen Einflüssen und mit einem feinen Blick für das Sichtbare und Unsichtbare entwickelte die Künstlerin, die zwischen Wien, Berlin und Griechenland lebt und arbeitet, ihren eigenen Stil: geprägt von Licht und Dunkel, Schatten und Spiegelungen, von einem tiefen mystischen Verständnis.
Ihre Gemälde entfalten eine meditative Tiefe, die sich dem Betrachter langsam erschließt und Blicke freigibt in Natur, Kosmos und die Innenwelt. So treibt sie die Sehnsucht an, hinter das Offensichtliche zu schauen und die untrennbare Verbindung von Innen und Außen sichtbar zu machen.